Zwischen Herzblut und Algorithmus: Schreiben heute
Shownotes
In dieser Folge von „Bücher & Bühne“ sprechen Daniela Landgraf und Volker Pietzsch über Kreativität im Schreiben und darüber, was Texte wirklich lebendig macht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Figuren geschärft werden können und warum starke Charaktere mehr brauchen als bloße Beschreibungen – nämlich innere Werte, Motivation, Widersprüche und emotionale Tiefe. Außerdem geht es um unterschiedliche Arbeitsweisen beim Schreiben, um das Spannungsfeld zwischen Schreiben im Flow und notwendiger Recherche sowie um die Chancen und Risiken von KI als Schreib- und Recherchehilfe. Ein weiterer Fokus liegt auf autobiografischen Elementen in Texten, die oft unbewusst einfließen, und auf der Frage, ob man über alles schreiben darf. Die Antwort: ja – nicht jedes Buch muss allen gefallen oder für jede Zielgruppe gedacht sein. Abschließend diskutieren die beiden, warum es keinen perfekten Schreibstil gibt und weshalb individuelle Stimmen, Ecken, Kanten und echtes Herzblut wichtiger sind als glatte, KI-typische Formulierungen.
https://danielalandgraf.com/community-buch-klasse/
https://wonderl.ink/@danielalandgraf https://mentoren-verlag.de/werke/die-elbprinzessin-band-1/
https://www.linkedin.com/in/daniela-landgraf/ https://www.linkedin.com/in/volker-pietzsch-39a49558/ https://mentoren-verlag.de/werke/dein-buch-in-12-wochen-das-buch/ https://mentoren-verlag.de/werke/gestern-schuechtern-heute-buehnenprofi-das-buch/ https://mentoren-verlag.de/werke/die-elbprinzessin-band-1/
Transkript anzeigen
00:00:02: Bücher und Bühne, der Podcast
00:00:05: mit Daniela Landgraf und
00:00:08: Volker Pietsch.
00:00:11: Daniela, lass uns heute mal über den Bereich der Kreativität reden.
00:00:15: Und zwar, ja, weil das ist ja, es gehört ja dazu.
00:00:18: und dann haben wir heute noch solche Instrumente wie KI einfach noch im Hintergrund, die uns vielleicht vermeintlich helfen oder vielleicht auch nicht helfen.
00:00:28: Und ich habe etwas... Wenn ich so reinschaue, wenn das Lektoratsteam arbeitet, dann lese ich halt oft und so würde ich gerne anfangen heute mit, die Figuren müssen wir schärfen.
00:00:41: Kennst du das?
00:00:42: Ganz oft kommt natürlich auch dann die Frage.
00:00:44: Also insbesondere bei Erstautoren, wie mache ich das denn?
00:00:49: Nö.
00:00:50: Ja.
00:00:50: Und es ist schwer zu beantworten, oder?
00:00:53: Ja und nein.
00:00:55: Also die Antwort als solches ist gar nicht so schwer, aber ... Das dann zu tun, da kommen dann die Herausforderungen.
00:01:06: Es gilt halt in einem Buch, gerade wenn es in Richtung Belletristik geht oder ein erzählenes Sachbuch, dann braucht es ganz klare Charaktere, weil nichts ist langweiliger als wenn.
00:01:18: ja, da mehrere Protagonisten und Antagonisten vielleicht auch sind und du kannst sie gar nicht so richtig greifen.
00:01:24: Ein Buch wird wirklich spannender, wenn du auch Charaktereigenschaften beispielsweise überziehst, übertreibst, weil jeder kennt irgendjemanden, die diese Person dann vielleicht ähnlich ist.
00:01:35: Oder dass du wirklich dir überlegst, ich liebe ja die Hellenreise, die zwölfstufende Hellenreise, weil man wirklich sehr viel daraus lernen kann.
00:01:46: Wer kommt vielleicht als Freund?
00:01:48: Daher und wird zum Gestaltwander.
00:01:50: Gestaltwander sind ganz spannende Personen.
00:01:53: Also wer wandelt sich vielleicht vom Freund zum Feind?
00:01:56: oder in Liebesfilmen.
00:01:58: Das kennt jeder, dass sich zwei Leute aufs Blut hassen und am Ende sind sie ein Paar.
00:02:03: Das sind auch Gestaltwander, nur halt andersrum.
00:02:05: Es gibt richtige Mentoren, es gibt falsche Mentoren.
00:02:08: Also wer hilft der Person wirklich weiter?
00:02:11: Wer hat vielleicht nur seine eigenen Dinge im Sinn?
00:02:15: Und... da wirklich für sich selbst Klarheit zu schaffen.
00:02:19: Was sind das für Charaktere, inklusive auch des Aussehens, damit irgendwo, ich kann mir eine Figur als Leserin viel besser vorstellen, wenn ich weiß, okay, die hat vielleicht rote lange Haare und blaue Augen.
00:02:34: Dann habe ich sofort vielleicht irgendwas vor Augen.
00:02:38: oder wenn ich jemanden beschreibe mit seinem markanten Gesicht und seinen stechnen, was weiß ich, olivefarbenen Augen, da hat jeder gleich ein Bild.
00:02:50: und wie handeln diese Personen?
00:02:55: Wenn ich wirklich so in diesen Geschichten erzählen bin, ich denke mich immer sehr, sehr stark.
00:03:03: in diese Figuren rein.
00:03:04: Ich durfte jetzt auch ein ganz tolles Buch Gospreien, was bei euch erscheinen.
00:03:09: Und da habe ich wirklich nicht vorm Schreiben in der Meditation in diese Person rein gedacht, um wirklich zu gucken, wie fühlt diese Person sich?
00:03:22: Wie geht sie?
00:03:22: Wie steht sie?
00:03:23: Was beschäftigt diese Person?
00:03:27: Was mag diese Person?
00:03:29: Welche Werte hat die Person?
00:03:30: Und das ist das... was wichtig ist, um wirklich so ein Charakter zu schärfen.
00:03:35: Das ist Figuren schärfen, ne?
00:03:37: Ja.
00:03:38: Wie funktioniert das?
00:03:40: Was ist dann eher, glaube ich, so ein bisschen auch in diesem Sachbuchbereich?
00:03:45: Ja, da gibt es ja Experten, die haben ganz viel Wissen.
00:03:48: Aber es gehört dann trotzdem auch immer die Recherche dazu.
00:03:51: Gibt es da irgendwie Tipps?
00:03:53: Wie gehe ich da dran?
00:03:54: Wann fang ich an?
00:03:55: Zu recherchieren oder?
00:03:57: Wenn du anfängst, genau.
00:03:58: Das heißt, es gibt ja glaube ich unterschiedliche Arbeitsweisen, aber dadurch... Dass du schon viele Sachbücher geschrieben hast, wenn du jetzt das Thema hast, das Thema hast du weitestgehend drin und dann fängst du irgendwann an zu recherchieren oder machst du das im Flow?
00:04:13: Ich mache es meistens im Flow.
00:04:15: Also es ist nicht so einfach pauschal zu beantworten, weil es kommt darauf an, wenn ich im Flow bin, dann schreibe ich erst mal runter.
00:04:22: Dann schreibe ich erst mal die Dinge hin, so wie sie ... gerade in mir entstehen und schreibst dann auf.
00:04:28: Aber natürlich geht es manchmal Dinge zu recherchieren.
00:04:30: Niemals mal die einfachste Sache, Quellen recherchieren.
00:04:34: Und da ist natürlich KI inzwischen eine grandiose Hilfe.
00:04:38: Aber Achtung, KI fantasiert auch manchmal.
00:04:42: KI kreiert auch manchmal Quellen.
00:04:45: die es vielleicht gar nicht gibt.
00:04:47: Und dann macht zunehmender
00:04:49: Tendenz tatsächlich.
00:04:50: Also das heißt, es passiert immer häufiger, weil natürlich da wird viel Material reintrainiert.
00:04:55: Wir alle tragen täglich dazu bei, dass die Qualität nicht unbedingt besser wird.
00:04:59: Ja,
00:05:01: und da empfehle ich immer ein Gegencheck.
00:05:03: Vielleicht ist es auch manchmal sinnvoller, ganz klassisch wie früher das bei Google einzugeben oder im Browser zu recherchieren.
00:05:11: Gerade bei... Zitaten, Gradeball, Sprichworten etc.
00:05:17: gilt es wirklich teilweise genau zu gucken, von dem stammt es denn jetzt?
00:05:22: Weil manchmal werden auch diese Zitate einfach falsch zugeordnet.
00:05:26: Und das wird immer wieder falsch abgeschrieben, das ist auch ganz spannend.
00:05:30: Und da wirklich zu schauen, wer ist denn der Urheber?
00:05:33: Und ich diskutiere auch oft mit Autoren, die sagen, ja, ich habe es ja nur mal ein bisschen abgewandelt oder weiß ich nicht mehr und das kennt man doch.
00:05:42: Und ich sagte noch immer gerne, okay, wie würde es dir gehen, wenn du irgendwas kreierst ins Buch reinschreibst, du bist Urheber und irgendjemand adaptiert es, verändert es ein bisschen und bezieht sich nicht auf dich.
00:05:56: Wie würdest du dich fühlen?
00:05:58: Und deswegen wirklich eben auch immer sehr starken Wert darauf, zu gucken, wo ist diese Ursprungsquelle?
00:06:05: Ja, und es ist nicht schlimm, eine gute Quelle zu nennen, es ist wirklich nicht schlimm.
00:06:09: Also ich halt, das ist einfach fair, es ist angebracht und es ist so einfach, das zu würdigen, also deswegen, ja, bitte, bitte, bitte, bitte immer machen.
00:06:21: Und du hast, ja genau, du hast am Anfang das Thema Kreativität noch angesprochen.
00:06:26: Wir sind ja den ganzen lieben Langtag von ganz tollen Inspirationsquellen umgeben.
00:06:31: Und gerade wenn du... bei Charakteren guckst, kannst du natürlich auch einfach mal ins Café setzen und dir einfach die Menschen angucken.
00:06:37: Das ist so spannend.
00:06:43: Das ist eigentlich die nächste Frage, die mir auf der Zunge liegt, weil das ist so ein Thema, das mir immer begegnet, nämlich das ist diese Autobiografie, die in Büchern steckt.
00:06:52: Und ich hatte das erst bei der Frankfurter Buchmesse auf der Bühne, wo dann die Autorin gesagt, nee, da ist gar nichts Autobiograph.
00:07:00: Grafisches.
00:07:01: und dann im Gespräch kam, ach guck mal, da war der ein Vorbild und da war der, weißt du, auf einmal hat sich das so entpuppt.
00:07:08: Nein, ich glaube, die besten Geschichten entstehen und schreibt das Leben und die dürfen natürlich kreativ genutzt werden, oder?
00:07:16: Ja, und... Es ist so spannend, wirklich mit offenen Augen und Ohren durch die Gegend zu rennen.
00:07:22: Und wenn irgendwo, wenn du irgendwo einen Satz aufgreifst und sagt, oh, das ist jetzt gerade spannend.
00:07:27: Also bei mir passiert das oft.
00:07:28: Ich kriege da so Wortfetzen mit und ich habe eine ganze Geschichte im Kopf.
00:07:32: Ich sehe nur einen Miniausschnitt von deren Realität und habe eine ganze Geschichte im Kopf.
00:07:38: Und das sich auch zu notieren und aufzuschreien, dann ... Hast du einfach eine Quelle an vielen, vielen Ideen?
00:07:46: Ich finde es immer ganz spannend, da denn immer mal durchzuschauen und sagen, ach ja, guck mal, ach ja, das hast du immer aufgegriffen.
00:07:52: Und das hast du immer aufgegriffen.
00:07:53: Und da kann man so viel daraus kreieren und basteln.
00:07:56: Deswegen schreibe ich auch tatsächlich gerne an ungewöhnlichen Orten.
00:08:00: Ich gehe auch durchaus mal in den Wald und an den Strand zum Schreiben, aber ich schreibe auch tatsächlich gerne an öffentlichen Orten, weil die voller Inspiration sind.
00:08:09: Darf man über alles schreiben oder gibt es Grenzen?
00:08:12: Über alles.
00:08:13: Gibt es Grenzen?
00:08:15: Gibt es Grenzen?
00:08:16: Ich überlege gerade.
00:08:17: Ich glaube, die meisten Grenzen sind im Kopf und hinterher bei den Veröffentlichungsmöglichkeiten.
00:08:22: Also ich habe jetzt mein krasseses Buch, was ich ja auch ghostrided habe, war über einen Sugar Daddy.
00:08:28: Der durfte mit seinem eigenen Namen nicht auftauchen, weil er halt sehr hohes Tier ist.
00:08:35: Also man kennt ihn durchaus.
00:08:38: Als der mir dann anfing seine Geschichten zu erzählen, ich hab sie tatsächlich niedergeschrieben, findet man auch tatsächlich unter meinem Namen Jila Busse.
00:08:46: Und ja, es ist halt schwierig bei so einem Buch jetzt Werbung zu machen, weil für mich ist es, ich hab's geschrieben, ich brauch die, also die Buchverkäufe würden ja ihm dann zugutekommen.
00:08:58: Und für mich ist es jetzt kein Projekt, wo ich jetzt nicht mit Brüsten wollen würde, weil ich mit der ganzen Welt nichts zu tun hab.
00:09:05: Ich stand da teilweise, das war wirklich sehr, sehr krass, weil Ich teilweise wirklich davor vor ihm saß und sagte, okay professionelle Continence, weil ich Geschichten gehört habe, die einfach mit meiner Welt und Wertewelt nicht zusammenpassen.
00:09:22: Und wirklich auf der anderen Seite diese Neugierde
00:09:26: so
00:09:26: krass.
00:09:29: Diese Welt gibt es, das ist wie so eine Parallelwelt für mich gewesen.
00:09:32: Und das Spannende ist, als ich mich damit beschäftigt habe, kam plötzlich eine Bekannte, die mir erzählte, dass sie als Sexklaven regelmäßig unterwegs ist.
00:09:42: Und ich dachte, echt jetzt?
00:09:45: Also das ist so eine Welt, mit der ich bisher nichts zu tun hatte.
00:09:48: und da wirklich mit dieser Neugierde und nicht mit Bewertungen zu gehen, sondern wirklich, ach, das ist ja nur spannend.
00:09:54: Warum komme ich da drauf?
00:09:55: Ich begleite jetzt gerade eine Autorin, die allerdings gerne im Self-Paptishing veröffentlichen möchte, wo ich jetzt plötzlich gerade so diese andere Perspektive, weil sie sich jahrelang für Sex eben, sie hat sehr viel dafür gegeben.
00:10:13: Also sie hat sich eben sehr bereitwillig zur Verfügung gestellt, sagen wir es mal ganz vorsichtig.
00:10:18: Und da gibt es ein Kapitel, da habe ich der Dame auch gesagt, ich nenne sie jetzt mal, ich nenne sie jetzt mal Maria, sie heißt Anne.
00:10:25: Das darf ich sagen, Maria, ich kann es nicht lesen.
00:10:29: Ich kann es nicht lesen, weil ich körperliche Schmerzen kriege, wenn ich das ja lese.
00:10:35: Aber gleichzeitig wird es genau für dieses Buch, das ist ein sehr provozierendes, sehr krasses Buch, es wird die Leserschaft geben, die eben sagen, toll, endlich schreibt mal jemand über diese Welt.
00:10:49: Also lange Rede, kurzer Sinn.
00:10:50: Ich glaube, man darf über alle schreiben.
00:10:52: Die Frage ist, ob es eine Zielgruppe dafür gibt.
00:10:55: Okay, sehr spannend.
00:10:57: Gibt es so was wie ein... Wie
00:10:58: ist denn deine Meinung dazu?
00:10:59: Ich finde es total interessant, was Leute für Ideen haben, was sie entwickeln, was sie... Ja, und manche Sachen taugen halt nichts.
00:11:07: Als Verlag guckst du natürlich immer drauf, kriegen wir es auch verkauft, ja, das ist... Und passt halt irgendwie auch mit.
00:11:14: Ja, wir haben ja eine Reihe von Werten, die wir gerne in den Büchern drin haben möchten und passt das auch.
00:11:19: Also das heißt, da müssen wir schon ein bisschen... in der Geschichte manchmal schauen.
00:11:23: oder passt das Thema.
00:11:26: Aber ich bin der Meinung, erst mal darf man über alles schreiben.
00:11:32: Es muss nicht jeder lesen.
00:11:34: Es muss auch nicht jedem gefallen.
00:11:36: Das, ich glaube, das haben wir ja sowieso.
00:11:38: Letzte Frage für heute.
00:11:40: Gibt es sowas wie einen perfekten Schreibstil, einen perfekten Satz?
00:11:45: Nein.
00:11:46: Okay.
00:11:46: Kurze
00:11:48: Atmosphäre.
00:11:51: Das macht wieder zu viel Druck, das macht zu viel Perfektionismus.
00:11:55: Und gerade die Unterschiedlichkeit der Schreibstile macht ja ein Buch lebendig.
00:12:00: Ich mache ein Beispiel, ich kriege immer mal viele Leseproben eingereicht, wo ich nur denke, oh Mann, das hat Schedgiphty geschrieben.
00:12:07: Es gibt so bestimmte Formulierungen, die Schedgiphty echt immer wieder macht.
00:12:13: Es sind brillante Formulierungen teilweise, aber wenn du es immer im gleichen Muster siehst, ist meine, meine Annahme, das ist, und das spiegel ich den Autor und dann wieder und bisher hatte ich immer recht, es sind auch Selbstschreibstile, die ich früher gerne genutzt habe, wo ich mich echt fast schon, nicht echt, sondern wo ich ein bisschen traurig drüber bin, dass ich es nicht mehr mache, weil Schädgipetie ist lieb.
00:12:39: brillanter Schreibstil teilweise.
00:12:41: Aber wenn du, ich mache ein Beispiel, auf jeder Seite dreimal irgendwo so ein Wortsetze liest oder Aufzählung liest oder dieses nicht so, sondern so oder nicht so, nicht so, sondern das.
00:12:56: Also diese drei und dieses nicht so, sondern so.
00:12:59: Das sind nur so Beispiele.
00:13:02: Da wünsche ich mir viel mehr den individuellen Schreibstil.
00:13:06: Aber auch da gebe ich gerne die Frage einmal an dich, weil da will mich deine Meinung interessieren aus Verlagssicht.
00:13:12: Ist das bei euch auch so krass, dass ihr sowas immer mehr lest?
00:13:16: Also wir bekommen tatsächlich, es hält sich noch in Grenzen, aber wir bekommen KI-Manuskripte und ich sage ganz kurz, die fallen durch.
00:13:28: Und zwar sehr schnell.
00:13:29: Das heißt, in der Regel ist es nach... Ich kann es auch noch nicht mal beschreiben.
00:13:33: Es gibt so ein paar Basswords, wo man es wirklich erkennt.
00:13:36: Es gibt übrigens auch optische Merkmale, an denen man es erkennt.
00:13:40: Das sind die meisten... Ja natürlich, unter anderem und bestimmte Zeichen und dann musst du natürlich auch da, ich weiß nicht warum das KI macht, auch unaufgefordert stehen manchmal Emojis im Text und längeren Texten.
00:13:57: Also ich sage mal, das ist das Ding, es ist so eine, wie sage ich das, inhaltlich sogar ganz okay, das hast du ja schon gesagt, aber es kommt, wenn du vier, fünf Seiten liest, diese Langeweile auf und das liegt einfach daran, weil da kein dieser Aufbau fehlt.
00:14:13: Ja, das Herzblut, ja.
00:14:15: Ja.
00:14:16: Und gibt es für dich den perfekten Schreibstil?
00:14:18: Nein, aber ich habe so einfach überlegt, was Kreativität ausmachen, wo ich das erkenne.
00:14:22: Und ich komme ja aus dem Medienbereich und da gibt es tatsächlich einen Schreibstil.
00:14:27: Das heißt, in Medien wird halt geschaut.
00:14:29: Ein Nachrichtensatz hat eine gewisse Kürze, darf nicht so viele Wörter haben.
00:14:34: Wir vermeiden in bestimmten Medien die Fremdwörter.
00:14:38: Also weißt du, es gibt ja schon Methoden, wie ich mit Sprache meine Zielgruppe auch steuere.
00:14:43: Und es hätte jetzt sein können, dass es eine gängige Praxis ist im Schreiben, dass sich damit eine Zielgruppe steuere.
00:14:50: Ich glaube, das Wichtigste ist, einfach vom Herzen zu schreiben.
00:14:52: Klar, muss es grammatikalisch korrekt sein und sollte auch...
00:14:57: Das kriegt man ja hin.
00:14:58: Ja, das sollte gut lesbar sein.
00:15:01: Aber ich mag es, wenn Menschen individuell schreiben.
00:15:07: Bücher und Bühne.
00:15:09: Der Podcast
00:15:10: mit Angela Landkraft und
00:15:12: Volker Pietsch.
Neuer Kommentar