Bücher & Bühne – Herzensbotschaften für Gesundheit (Teil 2)

Shownotes

In dieser Episode von Bücher & Bühne erscheint der zweite Teil der Aufzeichnung von der Frankfurter Buchmesse. Im Mittelpunkt steht das Buchprojekt „20 Herzensbotschaften für Gesundheit“ und die Autorinnen und Autoren, die daran beteiligt sind.

Mehrere Mitwirkende stellen ihre Kapitel vor und sprechen über Themen wie Burnout, Tinnitus, ADHS, Kindheitsprägungen, emotionale Verletzungen sowie unterschiedliche Wege zu mehr Gesundheit und Selbstregulation. Die Beiträge zeigen, wie vielfältig Gesundheit gedacht und erlebt werden kann – körperlich, mental und emotional.

Die Folge gibt Einblick in persönliche Erfahrungen, Hintergründe und Sichtweisen, ohne einfache Antworten zu liefern. Stattdessen entsteht ein facettenreiches Bild davon, wie Menschen mit Krisen umgehen und welche Rolle Eigenverantwortung, Zuhören und Bewusstsein dabei spielen.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Wie angekündigt gibt es heute den zweiten Teil aus dem Gespräch mit Daniela auf der Frankfurter Buchmesse.

00:00:18: Und dann schauen wir in eines der neueren Projekte, denn es geht um zwanzig Herzen, Spotschaft, es geht um das Thema Gesundheit, aus ganz vielen Blickwinkeln.

00:00:28: Und jetzt wird der Platz hier eng, denn jetzt kommt, das frage ich gleich mal, welche Kapitel hier alle kommen.

00:00:34: Einfach jetzt mal bitte alle hier, wir erweitern jetzt mal den Kreis.

00:00:38: Bitte ins Bild, alle ins Bild.

00:00:41: Und bevor ich hier weiter rede, bekomme ich jetzt erst mal Hinweis, ob wir alle haben.

00:00:49: Es sind eigentlich noch ein paar mehr hier irgendwo,

00:00:52: aber gerade nicht zu sehen.

00:00:54: Egal, die richtigen

00:00:55: sind hier.

00:00:55: Kapitel sieben ist schon mal weit hinten.

00:00:59: Fangen

00:00:59: wir mal nach vorne.

00:01:01: Fangen wir hier mit der Kapitelstruktur an.

00:01:03: Ja, mein Kapitel lautet von Bernhard auf dem Kilimanjaro.

00:01:07: Das ist meine eigene Geschichte, wie ich mich so von der Krise wieder in die Energie gebracht habe.

00:01:14: Und verrat uns noch gleich deinen Namen.

00:01:16: Ja, mein Name ist Bärbel Strecker, ich bin in der Zwischenzeit eine Jahre

00:01:19: Junge.

00:01:21: Ich bin Rosmar Heutermann und ich bin nicht Kapitel neun, aber ich habe Kapitel neun geschrieben.

00:01:27: Und zwar,

00:01:27: das heißt, ihr seid ein Versicherungsfall und es geht um das Thema ADHS und es ist sich persönliche Geschichte meines Sohnes und was sich beruflich daraus entwickelt hat.

00:01:38: Ich komme eigentlich aus der Erwachsenbildung und habe mich dann dadurch in die therapeutische Richtung entwickelt und stehe heute für eine ganz natürliche Behandlung bei ADHS.

00:01:49: Tinnitus ist Kapitel zehn.

00:01:53: Ja, im Kapitel zehn geht es um Tinnitus, dieses unangenehme Pfeifen, was zum Problem werden kann und für manche ist es aber auch ein Zeichen oder Entwändepunkt in Leben.

00:02:02: Rolf Kluke, wie gesagt, wenn es rund um das Pfeifen geht.

00:02:06: Auch hier der Profi in der kurzen Vorstellung.

00:02:09: Ich ahne, dass hier Daniela eine gute Schule geleistet hat.

00:02:14: Und jetzt kommt Kapitel sieben.

00:02:15: Also erklären wir gleich, es war gerade hier, ich komme an den Stand und irgendwie, hallo, ich bin Kapitel sieben.

00:02:21: Wir kennen uns nur aus dem Zoom.

00:02:23: Also ich bin Michael Kirchow, die Mentoren für erwachsene Trennungskinder.

00:02:26: Und ich habe Kapitel sieben geschrieben in diesem wundervollen Buch.

00:02:30: Und ich habe gemerkt, was für eine Hektik hier ...

00:02:34: Ja, herrschte.

00:02:36: Alle schön sichtbar bleiben.

00:02:37: Ich

00:02:38: habe gedacht, das ist die schnellste Vorstellung.

00:02:42: Ich habe auch sofort gewusst, um was es geht, weil man einfach nur so hier vorbeirauscht von einer anderen Veranstaltung natürlich.

00:02:47: Daniela!

00:02:48: Du hast hier ein kleines Wunderwerk geschaffen, denn ich weiß, wie schwer das ist, wenn man ein Buch schreibt mit mehreren Autoren, die alle pünktlich zum Abliefern zu bringen, zu schauen, dass jeder in seinem Thema bleibt, dass alles gut ist.

00:03:02: und erzähl uns ein bisschen über dieses Projekt.

00:03:06: Es fing vor zwei Jahren, zweieinhalb Jahren an und plötzlich hatte ich in meinem Kopf Herzensbotschaften.

00:03:13: Ich möchte eine Herzensbotschaft der Community haben.

00:03:15: Ich möchte Bücher mit Herzensbotschaften rausbringen.

00:03:19: Und dann war Band eins auch relativ schnell kreiert, da in Band eins ging es schwerpunktmäßig um Frauen, die mehr vom Leben wollen, Liederinnen, Macherinnen und wie kannst du dir dein Traum leben, privat und beruflich kreieren.

00:03:33: Und direkt danach hatte ich sofort im Kopf, ich möchte unbedingt Herzensbotschaften für Gesundheit machen, denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

00:03:42: und auch da waren relativ schnell die Autoren gefunden.

00:03:47: Ja, es ist nicht ganz einfach, zwanzig Autorinnen und Autoren immer bei Laune zu halten, es allen recht zu machen.

00:03:53: Das funktioniert schon gar nicht.

00:03:55: Aber

00:03:56: ich glaube, mein Geheimnis ist, dass ich sie alle unheimlich im Herzen habe.

00:04:00: Jeden Einzelnen

00:04:02: hier

00:04:02: und im Buch.

00:04:03: Ich lieb sie einfach alle.

00:04:06: Oder Freiberufler und sich gegenseitig wirklich so sehr stützt, dass sie sagen, ja, wow, wir als Herzensbotschafter Community sind einfach eine Community

00:04:17: mit einem

00:04:17: ganz, ganz großen Band, was zusammenhält.

00:04:21: Wenn wir ein Buch vorgeschlagen bekommen und es gibt mehrere Autoren und Autorinnen, sind wir aufgrund von Erfahrung immer erst mal... Und jetzt möchte ich mal einfach, da geht es jetzt nur um diese Energie, die jetzt hier um mich herum ist.

00:04:39: Es stehen hier sechs Menschen ganz dicht gedrängt am Tisch und ich merke, es ist tatsächlich eine positive Energie.

00:04:45: Hier neidet nie keiner jemanden das andere, sondern es ist ein gemeinschaftliches Werk entstanden und das kommt erstmal rüber.

00:04:52: und deswegen ist natürlich dieses Herzensbotschaften wunderbar gewählt, weil es glaubwürdig ist, weil es absolut echt ist und genauso kommt ihr jetzt hier bei mir an insofern.

00:05:03: erstmal schon mal alles erreicht, das darf vorne auf dem Buch stehen.

00:05:08: Und natürlich ich weiß, was es bedeutet.

00:05:12: Jeder hat einen anderen Rhythmus und es gibt irgendwann den Abgabetermin und ich weiß ganz genau, der eine gibt zu früh ab, der eine gibt vielleicht nicht ganz pünktlich ab.

00:05:22: Das gehört

00:05:23: glaube ich dazu und das ist eine hohe Kunst das zu managen.

00:05:27: Schön, dass du das geschafft hast und wir sind auch froh, dass das Buch da ist und wir jetzt auch mit dieser.

00:05:32: Gesundheit ist für uns generell immer ein Thema gewesen.

00:05:34: Wir haben viele Titel dazu und wollen das auch weiter machen.

00:05:37: Und spannend ist halt jetzt hier auch und jetzt gehen wir mal auf die... Kapitel, dass wir hier mal reinschauen.

00:05:43: Vielleicht sagst du noch mal ein bisschen was zu den anderen Sachen, bevor wir hier auf die Geschichten gehen, die wir dann auch detailliert besprechen können.

00:05:48: Ja, total gerne.

00:05:49: Also, mir ist es bei Gemeinschaftspüchern wichtig, dass nicht nur irgendwelche Kapitel aneinander gereit werden.

00:05:55: Ich habe viele, viele Gemeinschaftspücher gesehen,

00:05:57: wo ich

00:05:58: einfach nur die Hände über den Kopf zusammengeschlagen habe und gesagt habe,

00:06:00: das geht.

00:06:01: gar

00:06:01: nicht

00:06:02: hin von völlig zusammenhangslosen Zusammenstellungen bis hin, dass es durch kein vernünftiges Lektorat gegangen ist und dass es einfach, dass die Autoren einfach

00:06:11: nicht

00:06:11: stolz auf ihr Projekt waren.

00:06:13: Und das war mir sehr, sehr wichtig bei beiden Büchern.

00:06:16: Demnächst beginnt dann auch der Prozess für Buch drei, dass es einen roten Faden gibt, dass es eine Lesereise gibt, dass wirklich der Leser Von A bis Z das Gefühl hat, ja, es gehört zusammen, auch wenn so viele unterschiedliche Persönlichkeiten sind.

00:06:29: Und wir haben das Buch so aufgebaut, dass am Anfang sehr allgemeine Themen sind.

00:06:33: Beispielsweise unsere Sprache verrät schon ganz viel über Symptome.

00:06:37: Wie oft sind dir schon Dinge auf dem Magen geschlagen, beispielsweise?

00:06:40: Oder

00:06:40: ich habe die Nase voll.

00:06:41: Oder du hast die Nase voll.

00:06:43: Und das ist ein Autorenpaar, die bei euch ja auch schon ein Buch veröffentlicht haben.

00:06:46: Auch hier im Mentoren-Media-Verlag.

00:06:49: Und dann geht die Reise weiter.

00:06:53: Schreibt eine Rheumatologin aus der Charité über den Gender-Health-Scap, von dem ich gar nichts wusste, bis zu diesem Kapitel fand ich hochspannend.

00:07:02: Oder ein Kapitel gibt es über Krankheit macht Arm und Armut macht krank.

00:07:06: Auch ein sehr spannender Ansatz.

00:07:07: Das sind so die etwas allgemeineren Themen.

00:07:09: Und dann geht es so langsam in das Thema.

00:07:12: Kindheit rein, weil viele, viele Themen entstehen in der Kindheit und das eint übrigens auch die Autorinnen und den Autor, die hier stehen.

00:07:20: Das ist so in diesem Mittelteil, wo es wirklich um dieses Thema grundlang in der Kindheit geht.

00:07:25: Und zum Ende wird es dann etwas deiner oder andere, mag ich sagen, spiritueller.

00:07:31: Es geht um Ayurveda, es geht um Energieheilung, es geht um vieles, was wir nicht so greifen können.

00:07:37: Aber wie heißt es so schön, wer heilt hat recht?

00:07:40: Es ist ein Thema, das sich für uns durch diese Frankfurter Buchmesse zieht.

00:07:44: Und zwar reden wir ganz oft über die Bauchentscheidungen.

00:07:49: Und wir stellen fest, Bauchentscheidungen sind immer die besten Entscheidungen, die man trifft.

00:07:54: Und immer, wenn man nicht auf seinen Bauch hört.

00:07:58: dann passieren die komischen Sachen und deswegen glaube ich, wir sollten aufs Herz hören, auf den Bauch hören und vor allen Dingen auf unseren Körper.

00:08:06: und wenn wir jetzt, wenn die zu oft der Begriff hören fällt, dann fangen wir einfach mal hier mal mit dem Mann in der Unteran, weil es weiblich in der Überzahl ist.

00:08:14: Ja, was ist denn, wenn ich nicht mehr hören kann?

00:08:18: Das ist doch eigentlich genau das.

00:08:19: oder was will ich nicht hören?

00:08:20: Das ist die Frage.

00:08:21: Das

00:08:22: ist eines der zentralen Fragen.

00:08:23: Was möchtest du direkt nicht hören?

00:08:27: im Umkehrschluss, was wolltest du die ganze Zeit auch im Körper nicht wahrnehmen?

00:08:31: Weil,

00:08:32: dass dein Gehör als letztes betroffen ist, das ist der absolute, ich sag mal,

00:08:37: Schrei,

00:08:37: Aufschrei deines Körpers.

00:08:39: Jetzt hör doch bitte endlich hin.

00:08:41: Ich hab's dir jetzt Jahre, Jahrzehnte vielleicht schon gesagt und du hast mich immer weggedrückt.

00:08:46: Also der letzte Aufschrei.

00:08:48: Okay, und dann mach ich etwas, dass du mich nicht mehr wegdrücken kannst.

00:08:52: Dann geht es soweit.

00:08:54: Ist die Frage, nimmst du den Schrei jetzt endlich an, das Pfeifen, das Rauschen, das Piepen oder drückst du es auch wieder weg?

00:09:02: Und wenn du es wirklich wegdrückst, dann gibt es, ich sag mal, einen Weg, der sehr, sehr tief geht.

00:09:08: Und tatsächlich kann ich viele Menschen dies wegdrücken und dann wirklich dieses Dauergeräusch haben.

00:09:13: Und ich habe durch dich gelernt, das ist echt bitter, weil es hat neben der fehlenden Lebensqualität dann auch noch ganz schnell ganz andere Dinge.

00:09:23: Es geht in soziale, es geht tatsächlich dann auch irgendwann, dass man vielleicht auch noch sogar durchdreht.

00:09:28: Nicht nur durchdreht, wie gesagt, ich spreche es aus.

00:09:30: Es geht bis in den Suizid.

00:09:32: Und wenn ich daran denke, dass einfach zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent, dass es heutige Studienlage von Tinnitus betroffen sind, ohne Kinder, ohne Dunkelziffer, denn ist wirklich das aus meiner Sicht eine absolute Volkskrankheit.

00:09:47: Und wer hört denn was davon?

00:09:49: Also nicht die, die weg hören wollen.

00:09:52: Wir reden eigentlich viel zu wenig darüber, dass es so eine Volkskrankheit und so viele Menschen betrifft.

00:09:57: Und genau deshalb war es mein persönliches Herz, dieses Thema mal aufs Tablo zu bringen und zu thematisieren, weil viele Menschen draußen warten, Hilfe erwarten in dem Bereich und es ist schön.

00:10:10: wenn man helfen kann.

00:10:11: Ich kenne das so als alter Mensch, der so lange eine Reizdarm hatte und ich bin damit offen umgegangen.

00:10:16: Und in dem Moment, wenn du das irgendwann mal erzählst, ich habe die und die Probleme und zum Glück ist es wieder gut geworden, auf einmal, ja, habe ich auch, was hast du gemacht?

00:10:21: Weißt du, und auf einmal merkst du, ach, guck mal, die ganze Runde hat irgendwie dieselben Probleme, aber keiner spricht es irgendwie an und alle leben irgendwie damit.

00:10:28: Es ist blöd.

00:10:29: Ich kann es einfach nur sagen, es ist wirklich blöd, über diese Leiden nicht anzugehen.

00:10:35: Und es gibt so viele Experten und Expertinnen, wie ich jetzt auch von die sie in ihrem Buch versammelt.

00:10:42: Und jetzt muss ich überlegen, da geht es hoch hinaus, ne?

00:10:44: Ja, es geht sehr hoch hinaus.

00:10:47: Aber erst mal kam der tiefe Fall und wie habe ich mich daraus wieder befreit?

00:10:52: Ich hatte zehn Jahre nach der Wende, wie ich bin Kind des Ostens, hatte zehn Jahre nach der Wende wirklich so eine Energielosigkeit, war im Krankenhaus, bin mit Antidepressiva entlassen worden, es war wirklich ein klassisches Burnout ausgebrannt.

00:11:04: Und hat lange gedauert, bis ich die Medikamente wieder losgeworfen bin.

00:11:08: Und auf dem Weg sind mir ganz viele Dinge passiert.

00:11:11: Am Anfang eine Freundin, die gesagt hat, das Jamas nur tut was dagegen.

00:11:15: Und wenn man aber keine Lösung hat, dann ist es natürlich schwierig irgendwo anzufangen.

00:11:19: Und meine Nachbarin hat mich damals mitgenommen zu der Ernährungsberaterin, wo es um Nährstoffe ging, wo es um Vitamine ging.

00:11:25: Und das war der Beginn, wo ich mich aus

00:11:28: diesem

00:11:29: Teufelskreis wieder herausbewegt habe.

00:11:31: Ist es nicht verrückt, dass irgendwelche kleinen Stoffe, die uns fehlen, eine solche fatale Wirkung haben und wir einen Leidensweg... produzieren, der so unnötig ist?

00:11:43: und wenn es dann zum Teil in die Medikamenten Gabe geht, es ist so verrückt.

00:11:48: Heute, ich habe ja nur noch mal eine Ausbildung als Handlungsberater gemacht.

00:11:52: Als Neugierige Mensch wollte ich wissen, warum bin ich in die Krise gefallen und warum bin ich auch wieder rausgekommen und heute sage, ich gebe dem Körper alles, was er braucht und er geht in Selbstregulation.

00:12:01: und das ist nicht bloß dahin gesagt, das ist Tatsache, die wirklich auch belegt ist.

00:12:06: Ja, ich bin komplett bei dir.

00:12:08: Aus eigenem Erleben.

00:12:09: Wenn man einfach sich mit den Dingen anfängt zu befassen, dann geht ganz vieles, ohne dass wir in eine Mühle müssen, ohne dass wir chemische Produkte nehmen müssen.

00:12:19: Und deswegen ist es ein wundervolles Buch, was ihr hier geschaffen habt zur Selbstdermächtigung.

00:12:23: Und das heißt, wo bist du draufgestiegen?

00:12:25: Auf ein Kilometer hoch.

00:12:26: Ich habe

00:12:26: mich so deswegen immer bei Bergen, höre ich immer weg, weil ich so ein Kindheitstrauma habe, weil ich immer in die Alpen musste und schon irgendwie, ich konnte kaum laufen, war ich auf zwei tausend achthundert Meter.

00:12:37: Auf der Reise, wo ich dann wieder in Energie gekommen bin, habe ich mal einen wunderbaren Vortrag gesehen, wo es um den Kilimanjaro ging, da war ich noch keine fünfzig gewesen.

00:12:44: Und dann habe ich damals mal so für mich beschlossen, wenn ich sechzig bin, gehe ich auf den Kilimanjaro.

00:12:49: Mit sechzig bin ich fast oben gewesen, aber das fast reichte mir nicht und habe dann noch mein Angebot gekriegt, eine Schasse Lust nochmal mitzukommen.

00:12:58: Und vorhin ist ja mit zweiundsechzig war ich oben gewesen.

00:13:06: Genau zu dem Punkt.

00:13:07: Das ist das, warum wir ganz viele Bücher machen, warum wir ganz viele Themen behandeln.

00:13:11: Ja, wir erreichen manchmal unsere Ziele nicht, wenn wir uns große Ziele setzen.

00:13:17: Aber... Was wir erreichen, ist auf alle Fälle besser, als wenn wir uns diese Ziele nicht setzen.

00:13:23: Und jetzt, das ist so ein klassischer Freilich, jetzt könnte man sagen, mit sechzig nicht geschafft, aber nein, mit sechzig geschafft ist eigentlich fast noch besser.

00:13:30: Also das Thema, was mir

00:13:32: auf den Weg

00:13:33: passiert ist, du bist

00:13:33: da schon so hochgekommen

00:13:35: und die

00:13:35: anderen schaffen das ja

00:13:36: auch nicht.

00:13:37: Und das ist

00:13:38: ja gerade für mich so ein ganz großes Thema, womit ich mich ja nie verglichen habe, was andere nicht schaffen, sondern ich habe mich immer an dem orientiert, was ich kann.

00:13:48: was ich in der Lage bin.

00:13:49: Ich bin ja als Schwimmer unterwegs, bin von der Größe ja ja kein typischer Schwimmer und ich sage mal in der Weltspitze, ich bin Weltmeisterschaft mitgeschwommen und war immer hinten dran, aber das Thema ist nicht, dass ich erster werden wollte, sondern meine Bestzeit schaffen wollte.

00:14:03: und so ist es eigentlich mit Kiliman Schau genauso gewesen.

00:14:06: Ich habe sehr viele Erfolgsbücher gelesen.

00:14:09: Die haben eins gemein, Es steht etwas drin, rede mit deinen Zielen nicht über andere.

00:14:15: Also behalte sie für dich, rede nicht mit anderen über deine Ziele.

00:14:19: Und das ist genau der Grund.

00:14:20: Man kriegt immer ständig irgendwelche Einwände, man hört ständig, warum etwas nicht geht.

00:14:24: Wenn wir mit unseren Zielen im Rhein sind, dann können wir die wirklich für uns behalten und wir machen unser Ding und wir kommen ans Ziel.

00:14:29: Tolles Beispiel.

00:14:30: Danke, dass du hier bist.

00:14:33: So, jetzt bin ich gespannt.

00:14:38: Es ist eigentlich ein Problem, dass ich viel mehr bei Erwachsenen sehe, glaube ich.

00:14:43: Ja, auch.

00:14:45: Ich glaube, ich sehe es ganz oft.

00:14:47: Gut.

00:14:47: Es wird halt nur nicht so diagnostiziert.

00:14:49: Aber in Wirklichkeit sehe ich viele Erwachsene, die sich eigentlich darum kümmern müssten.

00:14:55: Das stimmt.

00:14:56: Und das ist auch eigentlich jetzt in Social Media mehr bei den Frauen verordnet worden.

00:15:02: Aber

00:15:04: mein

00:15:04: Credo ist... Es kann bei allen Menschen sein und es ist für mich ganz wichtig zu sagen, auf was machen uns diese Menschen aufmerksam?

00:15:14: Sie machen uns darauf aufmerksam, dass es losgeht schon bei den kleinen Kindern, dass man ihnen zu wenig Raum gibt, dass sie in Schulen kommen wie die wirken wie eine Kaserne, dass sie festgehalten werden, am Tisch zu sitzen.

00:15:33: und deswegen

00:15:34: die

00:15:35: Motorischen Sachen.

00:15:38: Das habe ich dann eben auch gelernt durch meine Zusattausbildungen, die motorischen Sachen, die sie noch nachreifen müssten, die Wahrnehmungssachen, die sie noch nachreifen müssten, um eben überhaupt so etwas machen zu können, was wir als Konzentration bezeichnen.

00:15:53: Konzentration ist keine Willenssache.

00:15:56: Das kann man sich nicht selber verordnen, sondern das ist ein Wahrnehmungsfakt, eine Wahrnehmungsqualität.

00:16:02: Und das durfte ich alles über meinen Sohn lernen.

00:16:05: Es gab diese Ausbildungen in Deutschland zum Teil.

00:16:07: noch überhaupt nicht.

00:16:09: Vieles habe ich ja schon ganz am Anfang dann kennengelernt, also als es dann nach Deutschland kam.

00:16:18: und das hat dazu geführt, dass heute es würde ihnen keiner als unruhigen Menschen erkennen, weil es ist einfach einer der mit einem Bärenfell durch die Gegend geht.

00:16:30: und ich bin unheimlich dankbar, weil ich konnte daraus begreifen, dass Und da kommen wir wieder in den Spiri-Bereich.

00:16:39: Ich mich natürlich lange gefragt habe, wieso gerade dieses Kind, mein Kind, ja?

00:16:45: Und

00:16:45: warum muss er so viel leiden?

00:16:47: Und ja, es sollte wohl so sein, dass ich damit in die Welt rausgehe.

00:16:53: Und ich habe ja etliche Jahre gewartet.

00:16:55: Du hast die Aufgabe bekommen.

00:16:58: Nachdem sie ihr Alltag gesagt hat, sag ich mal jetzt auch mal, ich bin jetzt für mein Sitzel.

00:17:02: Und ich habe gedacht, ich will noch Fußabbrücke hinterlassen und das habe ich hiermit getan.

00:17:07: Ich finde, das ist ein guter Zeitpunkt.

00:17:08: Also alles gut.

00:17:11: Aber ich finde das Thema Spannendweilkonzentration, wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, alles, was mich nicht interessiert, dann habe ich mich nicht konzentriert.

00:17:18: So einfach war das.

00:17:19: Und fertig.

00:17:20: Und wenn mich die Sachen gepackt haben, war ich dabei und irgendwann erkennt man im Leben, wenn ich meine Sachen mache, dann bin ich komplett dabei und dann kann ich mich auch voll konzentrieren und ich lasse alles weg, was ich nicht will.

00:17:31: Genau, und da wissen wir heute natürlich medizinisch, was da eine Rolle spielt.

00:17:35: Da spielen eben Hormone eine Rolle, die eben erst raus kommen oder die wir synthetisieren, wie wir sagen, wenn wir eben das wirklich wollen, wenn wir mit dem Herzen dabei sind und dann können solche Menschen, die das sonst eben überhaupt nicht können.

00:17:52: das voll und ganz.

00:17:53: Und das ist auch das, was Eltern immer wieder sagen.

00:17:56: Ja, aber der kann noch so und so lange Lego spielen und wieso kann er sich dann in der Schule nicht konzentrieren?

00:18:02: Ja, Mompets, wer will denn Schule?

00:18:05: Also, nein, ist natürlich so nicht.

00:18:07: Wenn

00:18:07: das Spiel auch Spaß macht, dann ist es natürlich gar kein Problem.

00:18:11: Und wenn der Rest kein Spaß macht, dann gibt es ja auch keinen Grund.

00:18:15: darauf Konzentration zu geben?

00:18:16: Nein, und wir haben ja auch in der Schule vieles nicht mit Spaß gehabt.

00:18:21: Aber ich denke, Lehrer geben sich teilweise unglaubliche Mühe, das den Kindern wirklich mit vielen

00:18:30: Sachen

00:18:31: neu beizubringen, aber oft fehlt Bewegung.

00:18:34: Und am schlimmsten war es eigentlich mit Corona, dass eben dann auch solche Sachen ganz wegfielen.

00:18:40: Jetzt muss ich ganz tief durchatmen, weil das ist ein Thema, über das ich ja

00:18:44: fast

00:18:44: gar nichts sprechen möchte.

00:18:46: Ja, nein, doch wollen wir auch nicht länger darüber sprechen.

00:18:48: Ich wollte nur sagen... Doch,

00:18:49: ich möchte an der Stelle sagen, wir haben so viel falsch gemacht, wie man nur falsch machen kann und wir müssen einfach aufpassen, dass so etwas nie wieder passiert.

00:18:56: Wir dürfen das jungen Menschen, was wir dort gemacht haben, nie wieder antun.

00:19:00: Genau.

00:19:01: Das ist einfach einer der Botschaften.

00:19:03: Und jedes Mal, wenn dieses Wort fällt, werde ich diesen Satz sagen und... Das bleibt für den Rest meines Lebens.

00:19:09: Da bin ich total bei dir, denn ich habe viele Leidensgeschichten danach gehört von Kindern, die einfach...

00:19:17: Wir müssen mal schauen, je jünger ein Mensch ist, wenn wir ein Jahr bei einem dreijährigen wegnehmen, ist es ein Drittel... des Lebens, was wir dort wegnehmen.

00:19:25: Und diese Dimension muss man einfach verstehen.

00:19:28: Wenn jemand so wie ich über fünfzig, wenn man da mal ja irgendwie ein bisschen ruhig gesetzt wird, ist es zu verkraften.

00:19:34: Man versteht es anders.

00:19:35: Ich fand es auch nicht toll, aber es ist was anderes.

00:19:38: Und dann zu sagen, na ja, dann geben wir Ihnen halt Medikamente, das ist eben überhaupt nicht meins.

00:19:43: Ich bin natürlich ganz bei allen, die mit Ersatzstoffen arbeiten und ich bin ganz dabei mit viel Bewegung.

00:19:53: die Kinder dazu bringen, nachzureifen.

00:19:55: Das ist für mich genau der Punkt.

00:19:57: Und bei den Erwachsenen ist da auch noch einiges möglich.

00:20:01: Und das kann man testen und auch dann anreizen.

00:20:06: Und ja, es ist einfach wunderbar, wenn wir das in die Welt

00:20:10: bringen.

00:20:11: Und damit man es auch vielleicht so richtig einordnet, es ist natürlich schön, dass wir für vieles Medikamente und Dinge haben.

00:20:17: Aber sie dürfen keine Standardlösung sein, sondern sie sind wirklich der äußerste Fall, wenn es irgendwie aus irgendwelchen Gründen gar nicht mehr geht?

00:20:26: Also mein Spruch ist dann immer, wenn die Menschen sagen, ich kriege keinen Test, das dauert ja zum Jahr bis zum Testkriege.

00:20:35: können Sie gerne schon mal mit mir arbeiten, denn in einem halben Jahr kann es schon sein, dass Sie Ihren Test

00:20:40: absagen.

00:20:41: Okay, das ist eine Aussage, wie wir Sie lieben, also ein tolles Versprechen.

00:20:46: Nein,

00:20:47: ich darf keine Heifersprechen geben.

00:20:49: Also ganz offiziell, ich bin ja Heipraktikerin, Familie.

00:20:52: Ich nicht.

00:20:53: Ja, aber ich darf das nicht sagen.

00:20:56: Alles richtig eingeordnet.

00:20:57: Aber

00:20:58: es könnte sein, sag ich doch.

00:20:59: Genau.

00:21:00: Und da ist jetzt noch gerade, da müssen wir noch ganz kurz darauf eingehen, dieses Wort Spiritualität ist gefallen und das wird ja in vielen Bereichen eher skeptisch, aber ich würde sagen, es gehört eigentlich in alle Lebensbereiche rein, weil nur wenn wir in unserer Mitte sind, treffen wir kluge Entscheidungen und sind auch im wahrsten Sinne des Wortes in unserer Mitte und auch wieder gesund.

00:21:23: Genau.

00:21:24: Und ich wäre mich dagegen, wenn das dann als Schwurbeln abgetan wird, dass ja auch so ein Wort, was in dieser Zeit entstanden ist.

00:21:31: Nee, will ich einfach überhaupt nicht hören.

00:21:34: Ich kann mich beziehen auf viele Untersuchungen mit all den Sachen, die ich tue und auch geschrieben habe in dem Buch.

00:21:42: Gibt es jede Menge inzwischen?

00:21:45: Solide Untersuchungen.

00:21:46: Ich wollte

00:21:46: gerade sagen, es gibt eine Menge Untersuchungen, die zeigen, wenn wir meditieren oder wenn wir zur Ruhe kommen.

00:21:50: Da passiert etwas im Körper.

00:21:52: Da gibt es ganz viele Erkenntnisse, dass das natürlich eine Rolle spielt.

00:21:55: Genau.

00:21:57: Kapitel sieben.

00:22:00: Das ist jetzt gesetzt.

00:22:01: Ich glaube, es bleibt für den Rest.

00:22:04: Es bleibt für den Rest.

00:22:05: Aber auf deiner Seite eine tolle Begrüßung.

00:22:08: Und ich wusste sofort, was es geht insofern.

00:22:12: Dein Thema.

00:22:13: Die erwachsenden Trennungskinder.

00:22:15: Und es passt so viel eben auch zum Trauma und ADAS sind oft sehr schwierig zu unterscheiden.

00:22:22: Und da sieht man wieder die Verbindung in diesem Buch, dass ein Kapitel nicht alleine steht, sondern dass es wirklich alles miteinander verbunden ist.

00:22:29: Und ich bin dafür da, dass Menschen hingucken, was in ihrer Kindheit passiert ist.

00:22:36: Und es müssen noch nicht mal die Trennung der Eltern sein.

00:22:38: Es kann auch der Streit der Eltern sein oder einfach die emotionale Distanz.

00:22:43: zwischen einem Elternteil, die dazu führt.

00:22:46: Und das ist nicht linear, sondern das geht bei dem so und bei dem anderen so.

00:22:50: Im erwachsenen Alter plötzlich nicht mehr in die Sichtbarkeit kommt.

00:22:53: Also ich vor ein paar Jahren, Daniela kennt mich jetzt schon

00:22:55: ein paar Jahre,

00:22:57: wäre das nie möglich gewesen, hätte ich nicht mal auf meine Baustellen aufgeräumt.

00:23:02: Ich bin kein klassisches Trennungskind.

00:23:04: Meine Eltern haben mich zu Pflegeeltern gebracht, weil meine Mama krank war.

00:23:09: Logisch ist das alles nachvollziehen, aber es hat halt keiner emotional erklärt.

00:23:13: und da entsteht dann diese Distanz.

00:23:15: Und das beschreibe ich so ein bisschen in meinem

00:23:17: Kapitel.

00:23:18: Jetzt muss ich gleich noch mal so rein fragen, ist das, weil ich glaube diese emotionalen Kränkungen und Probleme, die gibt es ja auch durchaus auch in den Taktenfamilien?

00:23:27: Ich habe gerade einen Workshop hinter mir vier Tage im Zoom gemacht mit einer Gruppe, wo ich genau das erklärt habe.

00:23:33: Eigentlich geschichtlich gesehen ist jeder in diesem emotionalen Defizit, weil die Eltern damals ... Das ist kein Vorwurf, aber die wussten es nicht besser, wie Mats Rott heute mit dem Stand von heute.

00:23:48: können wir ganz anders mit unseren Kindern agieren.

00:23:50: Aber ich bin sehr bewusst, dass mein Kind irgendwann auch sagen würde, was hast du denn da

00:23:54: gemacht?

00:23:55: Na gut, ich denke, wenn man Kinder hat, man macht das halt so gut wie möglich falsch.

00:23:59: Genau.

00:24:02: Das ist, glaube ich, unsere Aufgabe.

00:24:04: Man gibt sein Bestes, aber irgendwas macht man einfach falsch.

00:24:07: Und jetzt warum ich so auf das Thema ansprengere, also gerade meine Generation.

00:24:12: Eltern haben noch Kriegserlebnisse oder zumindest nach Kriegserlebnisse.

00:24:17: Und tatsächlich haben wir funktioniert, um das mal so ganz krass zu sagen und das ist jetzt gar nichts, keine Kritik, das war einfach die Zeit.

00:24:24: und da sind und da kenne ich unzählige Beispiele, da sind die Emotionen, da ist die Nähe, da hat nichts gefehlt, aber das ist trotzdem unter dem Tisch gefallen.

00:24:36: Ganz genau.

00:24:37: Also dieser transgenerationale Aspekt habe ich ja auch kurz erwähnt.

00:24:41: Man kann das noch viel weiter ausführen, all die Dinge, was wir alles in unseren Zellen tatsächlich noch mitgetragen.

00:24:46: Epigenetik ist das im Prinzip auch, was du da so andeutest, dass ich glaube, vier Generationen danach haben den Kram eigentlich mindestens dabei, wenn es nicht sogar mehr ist.

00:24:56: Wenn nicht sogar mehr, das kann man ja gar nicht genau festlegen.

00:25:00: Das kann ich testen durch meine Methoden und durch meine Techniken.

00:25:03: Kann ich das schon testen?

00:25:07: Manchmal ist es überraschend und dann geht es in die spirituelle, dieses dreizehn Generation zurück.

00:25:14: Dein Ernst

00:25:14: jetzt?

00:25:14: Da ist natürlich viel Zeugs.

00:25:17: Wenn man nur bei uns in die Geschichte guckt, dann findet man so viele Konflikte und Sachen, wo es einfach nicht schön war.

00:25:22: Aber dann, wie schnell es geht, diesen Switch hinzubekommen, dieses Aha-Erlebnis.

00:25:28: In diesen vier Tagen Workshop habe ich wieder gesehen.

00:25:33: Eine Frau wollte nicht in die Sichtbarkeit kommen, weil sie immer so mit ihren Eltern und so.

00:25:37: Und dann auf einmal... funktioniert ihre Kamera, also es funktioniert auf verschiedenen Ebenen, sie wird sichtbar

00:25:43: und strahlt

00:25:44: uns an und es ist so schnell möglich.

00:25:47: Und das ist das, viele haben auch gesagt, also ich hatte einen Nachgespräch, da sagte eine... Das hat keine Therapie geschafft und das ist nicht, weil ich mich jetzt irgendwie so hochstellen will, aber das sind so kleine Dinge, die in der Therapie gar nicht vorkommen.

00:26:02: Also Therapie ist nämlich eine Geschichte, aber in der Therapie bleibst du natürlich auch gerne lange in dem Thema drin und wärmst halt auch viele Dinge immer wieder auf und irgendwann musst du halt... loslassen.

00:26:13: Ich habe irgendwann den Spruch gehört, irgendwann bist du zu alt für eine schwere Kindheit und ich fand den Satz so gut und ich glaube, das sollten wir einfach mitnehmen, weil wenn du mit mit fünfzig oder vielleicht noch noch älter noch irgendwelche Sachen mit dir rumschläppst, irgendwann solltest du frei sein, sichtbar sein und deine Dinge machen.

00:26:32: Ja genau

00:26:32: und wir das ja auch machen für uns.

00:26:34: Ich habe einen dreizehnjährigen im Moment, also der ist jetzt dreizehn, wer weiß wann das Video gesehen wird noch später.

00:26:41: Ich merke, was ich schon alles übertragen habe und was wir jetzt schon aufarbeiten können, damit er es nachher leichter hat.

00:26:47: Und das heißt auch da wieder hingucken, das fällt immer so schwer.

00:26:52: Veränderung ist immer

00:26:53: schwer.

00:26:55: Deswegen ist das Buchler ein guter Hingucker, mal die verschiedenen Perspektiven einfach anzugucken, was ist noch möglich.

00:27:04: wenn ich so Klienten in meiner Praxis habe, die sagen dann auch, Michael, es gibt so eine Auswahl von Dingen, die man irgendwie tun kann.

00:27:11: Aber was ist jetzt das Richtige für mich?

00:27:12: Und da ist das Buch, glaube ich, ein guter Sortierer.

00:27:16: Was ist für mich der richtige Weg?

00:27:19: Ich danke euch für diese Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche und Daniela, perfekt, wie du das zusammengestellt hast, wie das passiert ist.

00:27:28: Und ich glaube, das funktioniert auch nur, wenn man das Ganze mit dem Herzen macht.

00:27:33: Definitiv, denn alle Menschen, die in diesem Buch mitgeschrieben haben, sind definitiv Herzensmenschen, Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben und vor allen Dingen auch ihren Gegenüber mit dem Herzen wahrnehmen.

00:27:46: Denn viel zu oft unterhalten sich Menschen nur auf der Verstandesebene miteinander und wundern sich, warum da nichts rüberkommt, keine Energie rüberkommt.

00:27:55: Und je zugewandter, je wertschätzender wir miteinander sind, je mehr wir auch unser Herz öffnen, zueinander.

00:28:05: Und

00:28:05: je

00:28:06: offener alle sind, umso besser kann es auch gesamtgesellschaftlich werden, denn viele, viele, viele Konflikte entstehen dadurch, dass wir auf der Sachebene diskutieren und uns auf der emotionalen Ebene angegriffen fühlen, zum Beispiel, weil in der Kindheit einiges schief gelaufen ist.

00:28:27: Und wenn wir anfangen, den anderen mit dem Herzen wahrzunehmen, seine Befindlichkeiten und Emotionen auch wahrzunehmen, fangen wir an, viel mehr Verständnis für einander zu haben.

00:28:36: Das waren jetzt schöne Worte und mit der Frankfurter Buchmesse starten wir nun, die Herzensbotschaften in die Welt zu tragen, damit wir die Welt verändern.

00:28:44: Um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

00:28:47: Oder vielleicht sogar ganz viel besser zu machen.

00:28:49: Das wäre wundervoll.

00:28:50: Danke, dass ihr alle hier wart.

00:29:01: Bücher und Bühne.

00:29:03: Der Podcast mit

00:29:05: Daniela Landgraf und

00:29:06: Volker Pietsch.

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